≡ Menu

Bauchhöhlenschwangerschaft

belly of pregnant woman monochrome on dark backgroundBei der Bauchhöhlenschwangerschaft handelt es sich wie bei der Eileiterschwangerschaft um eine Schwangerschaft, welche außerhalb der Gebärmutter stattfindet. Dabei ist diese Form der Schwangerschaft seltener als die Eileiterschwangerschaft. Neben der Bauchhöhle selbst, nistet sich die Eizelle bei dieser Schwangerschaft auch häufig in den Eierstöcken ein. Dabei heftet sich die Blastozyste an das Bauchfell an. Da bei dieser Form der Schwangerschaft der mangelnde Raum keine Rolle spielt, wie beispielsweise bei der Eileiterschwangerschaft, können die Anzeichen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Deswegen sind die Symptome nicht nur von Frau zu Frau verschieden, sondern zudem auch in den meisten Fällen unspezifisch. In den meisten Fällen stirbt auch bei der Bauchhöhlenschwangerschaft die Frucht nach kurzer Zeit ab. Es gibt in der Literatur allerdings auch beschriebene Fälle, bei denen die Frucht bis zum Ende der Schwangerschaft überlebt hat und mittels Kaiserschnitt geborgen wurde. Zwar sind die Symptome einer Bauchhöhlenschwangerschaft einer herkömmlichen Schwangerschaft ähnlich. Mit Hilfe der modernen Technik und der neuen Untersuchungsmethoden kann diese Form der Schwangerschaft allerdings relativ früh bemerkt werden. Allerdings besteht bei der werdenden Mutter ein erhöhtes Sterberisiko. Dieses wird den Überlebenschancen der Frucht gegenüber gestellt. Deswegen wird bei der Bauchhöhlenschwangerschaft in den meisten Fällen schon sehr früh eine chirurgische Sanierung in Betracht gezogen.

Ursachen

  • Der Transport der Eizelle ist entweder verhindert oder verlangsamt

  • Die Eileiter sind verklebt, weswegen die Eizelle nicht in die Gebärmutter gelangen kann

  • Entzündungen

  • Endometriose

  • Rauchen setzt ebenfalls die Beweglichkeit des Flimmerepithels in den Eileitern herab

  • In seltenen Fällen kann auch die Spirale ein Risiko für eine Bauchhöhlenschwangerschaft in sich bergen

Symptome

  • Die Anzeichen unterscheiden sich kaum von einer herkömmlichen Schwangerschaft

  • Erst in der sechsten bis neunten Schwangerschaftswoche treten die ersten Komplikationen auf

  • einseitige, wehenartige Unterleibsschmerzen

  • Schmierblutungen

  • Kreislaufbeschwerden

  • Ohnmacht, wenn ein Gefäß durch das Wachstum reißt

Comments on this entry are closed.