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Eisprung

pregnant womanDer Eisprung ist auch unter dem Namen Follikelsprung oder Ovulation bekannt. Damit wird der Ausstoß einer Eizelle bezeichnet, die noch nicht befruchtet ist. Bei jeder Frau findet der Eisprung etwa in der Mitte ihres Zyklus statt. Bei einem Zyklus von 28 Tagen ist der Eisprung etwa am 14. Tag. Damit es überhaupt zu einer Befruchtung kommen kann, spielt der Eisprung eine wichtige Rolle neben den Spermien. Die große Bedeutung dieses Vorgangs im weiblichen Körper wurde 1842 von Bischoff und Pouchet erkannt.

Physiologie des Eisprungs

Damit es zu einer Befruchtung kommen kann, ist der Eisprung die wichtigste Voraussetzung. Im Eierstock reift eine Eizelle heran und wird in der Mitte des Zyklus ausgestoßen. Bei der Geburt beherbergt der Körper einer Frau bereits etwa 1 bis 2 Millionen Eier. Das bedeutet, dass die Anlagen für eine Schwangerschaft bereits für das gesamte Leben vorhanden sind und nicht wie beim Mann ständig neu gebildet werden. Bei jedem Zyklus reifen etwa 10 bis 20 Follikel heran, wobei vor allem einer davon sehr dominant wird. Nur dieser wird in der Mitte des Zyklus ausgestoßen. Obwohl jede Frau zwei Eierstöcke hat, wird jeden Zyklus nur ein Ei ausgeworfen. Dabei läuft das Prinzip welcher Eierstock jedes Monat ein Ei ausstößt sehr zufällig ab. Hier wechseln sich die Eierstöcke nicht jeden Monat ab. Das Heranwachsen der Eizelle im Eierstock wird mit Hilfe von Hormonen gesteuert.

Die Hemmung des Eisprungs

Mit Hilfe von Hormonpräparaten wie beispielsweise der Antibabypille kann der Eisprung gehemmt werden. Auch Verhütungsstäbchen, die Hormonspirale und der Vaginalring beruhen auf diesem hormonellen System. Mit der sogenannten Pille danach wird der Eisprung mit einer hohen Dosis an Hormonen lediglich verschoben, aber nicht verhindert. Mit Hilfe der Hormone von Antibabypillen und dergleichen wird in den hormonellen Regelkreis eingegriffen. Einige Hormone werden aufgrund der Zufuhr gehemmt und es wird ein Eisprung verhindert. Allerdings kommt es darauf an, wie die Hormonpräparate zusammengesetzt sind. Wenn diese lediglich das Hormon Gestagen enthalten, wie es bei einigen Minipillen der Fall ist, kann sich durchaus hin und wieder ein Eisprung zeigen. Daher verdicken diese Hormonpräparate wie beispielsweise die Minipille den Zervixschleim der Frau zur zusätzlichen Verhütung.

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