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Haare färben in der Schwangerschaft

frau mit schwangerschaftstestEs wird angenommen, dass das Haare färben in der Schwangerschaft keine Störungen bei der Entwicklung des Kindes mit sich zieht. Dennoch ist bisher nicht genau bekannt, ob nicht doch einige Inhaltsstoffe der Färbemittel gefährlich sein können. Deswegen verzichten viele Frauen in der Schwangerschaft sowohl auf das Färben als auch auf das Tönen der Haare. Obwohl beim Menschen bisher noch keine Studie belegen konnte, dass Färbemittel eine negative Auswirkung auf das Kind haben können, gestaltet sich dieser Umstand in Tierversuchen ganz anders. Bei Tieren konnten sehr wohl Fehlbildungen aufgrund von Färbemitteln nachgewiesen werden. An dieser Stelle muss allerdings angeführt werden, dass bei den Tierversuchen sehr hohe Dosen an Färbemitteln angewendet wurden. Diese Dosierungen würden auch bei einer großen Menge an Färbemittel nicht beim Menschen zutreffen.

Für Vorsicht sollte in der Schwangerschaft beim Färben der Haare allerdings dennoch gesorgt werden. Da nicht die Haare selbst, sondern die Kopfhaut die Chemikalien aufnimmt, sollte darauf geachtet werden, dass die Farbe so kurz wie möglich belassen wird. Auch andere Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden

  • Beim Färben oder Tönen der Haare sollten immer Handschuhe getragen werden

  • Der Raum, in dem die Haare gefärbt werden, sollte immer gut belüftet sein, damit die Dämpfe nicht eingeatmet werden

  • Die Haarfarbe oder die Tönung sollte nur sehr kurz auf der Kopfhaut belassen werden

  • Die Packungsbeilage sollte unbedingt beachtet werden

Um jedes Risiko beim Färben der Haare in der Schwangerschaft ausschließen zu können, gibt es aber auch andere Alternativen. So können Frauen sich beispielsweise nur Strähnchen färben lassen. Bei dieser Technik wird die Haarfarbe nicht auf die Kopfhaut, sondern lediglich auf das Haar aufgetragen. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass Strähnchen in das Haar eingeflochten werden. Auch Haarfarben aus Henna stellen eine gute Alternative zu chemischen Färbemitteln dar. Allerdings können auch diese Chemikalien enthalten.

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