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Periode trotz Schwangerschaft

Portrait of the young pregnant womanWas sich als Mythos durch die Geschichte zieht, kann dennoch immer wieder zutreffen – manche Frauen bekommen die Periode trotz Schwangerschaft. Es gilt hierbei allerdings folgendes zu beachten – in diesen Fällen handelt es sich nicht um eine Menstruationsblutung im eigentlichen Sinn. Die Periode trotz Schwangerschaft äußert sich meist in Form einer Schmierblutung und ist zudem um einiges leichter als die herkömmliche Regelblutung. Vor allem in den ersten Wochen einer Schwangerschaft kann es immer wieder zu leichten Blutungen kommen, die mit einer Menstruation verwechselt werden. Aus medizinischer Sicht allerdings ist das Auftreten einer richtigen Periode trotz einer Schwangerschaft völlig unmöglich.

Warum kommt es zu einer Periode trotz Schwangerschaft?

Der Grund hierfür ist die Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter. Wenn sich die Eizelle in die Gebärmutterwand einnistet, kann es zu leichten Blutungen kommen. Diese Blutung wird auch als Nidationsblutung bezeichnet und zeigt sich etwa 12 Tage nach der Befruchtung. Da diese Blutung häufig auftreten, wenn die richtige Regelblutung erwartet wird, kommt es in diesem Fall immer wieder zu Verwechslungen. Wenn Frauen ihren Körper allerdings gut kennen und Signale richtig deuten können, wissen sie sofort, dass es sich nicht um eine Menstruationsblutung handeln kann. Meist sind die Nidationsblutungen weitaus schwächer und dauern zudem nur etwa 3 Tage an.

Durch einen veränderten Hormonhaushalt kann es auch zu leichten vaginalen Blutungen kommen. Da im Körper kein Stein auf dem anderen bleibt, wenn eine Befruchtung stattgefunden hat, kann dies auch Auswirkungen auf den Hormonspiegel haben. Deswegen treten vor allem am Anfang der Schwangerschaft immer wieder leichte vaginale Blutungen auf.

Wenn Frauen die Pille einnehmen, wird der Zyklus künstlich hergestellt. Obwohl die Eizelle befruchtet wurde, kann es deswegen sein, dass die Frau immer noch eine Menstruation bekommt.

Auch wenn leichte Blutungen noch keinen Grund zur Sorge geben, sollte ein Gynäkologe aufgesucht werden.

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