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Ringröteln Schwangerschaft

Portrait of the young pregnant womanIn den meisten Fällen erfolgt eine Infektion mit Ringröteln bereits in der Kindheit. Der Auslöser ist das Parvovirus B19. In der Kindheit führt die Erkrankung mit Ringröteln zu einem harmlosen Verlauf. Findet der Erstkontakt allerdings erst in der Schwangerschaft statt, kann dies schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind mit sich bringen.

Wie kommt es zu einer Übertragung der Ringröteln?

Zu einem Anstieg der Krankheitsfälle kommt es vor allem im Frühsommer und im späten Herbst. Mittels Tröpfcheninfektion wird der Erreger von Mensch zu Mensch weiter gegeben. Aber auch durch Blutkonserven, Gerinnungsprodukten und Erythrozyhten-Konzentraten kann es zu einer Infektion kommen. Während der Schwangerschaft können die Erreger zudem über den Mutterkuchen auf das ungeborene Kind übertragen werden.

Wie verlaufen die Ringröteln?

Die Inkubationszeit nach dem Eindringen der Erreger dauert in etwa zwei Wochen. Zu einer Ausbreitung der Viren im Körper kommt es allerdings bereits vier bis sechs Tage nach der Infektion.

Wie äußern sich Ringröteln?

Meist zeigen sich Ringröteln in Form von juckenden Rötungen der Wangen. Diese Rötung breitet sich nach und nach am gesamten Körper aus. Die Rötung kann aber vor allem bei Infektionen im Erwachsenenalter fehlen. Es kommt bei den Ringröteln zudem auch zu leichten grippalen Infekten und einer Schwellung der Lymphknoten. Das Risiko, dass die Erreger in der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übertragen werden, liegt bei etwa 30 Prozent. Dabei werden beim heranwachsenden Kind vor allem die Zellen der Leber, welche für die Blutbildung zuständig sind, und das Knochenmark angegriffen. Dadurch kann es durch den Virusbefall zu einem massiven Abfall der Erythrozyten kommen.

Welche Komplikationen können sich zeigen?

  • Es kann zu Wassereinlagerungen kommen

  • Beim ungeborenen Kind kann es zu Wassereinlagerungen im Bauchraum kommen, was zu einem Aszites führt

  • Das kindliche Herz kann einen massiven Leistungsabfall zeigen

  • Im schlimmsten Fall stirbt das ungeborene Kind

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