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Schwangerschaftsabbruch

Schwangerschaftstest mit positivem AusgangOftmals ist eine Schwangerschaft nicht erwünscht oder könnte den gesamten Lebensplan ins Wanken bringen. Auch der Job und die Lebenssituation könnten damit gefährdet sein. Deswegen entschließen sich einige Frauen für den Schwangerschaftsabbruch oder die Abtreibung. Allerdings kann dieser auch aus medizinischen Gründen in Betracht gezogen werden.

Vor dem Schwangerschaftsabbruch haben betroffene Frauen die Möglichkeit einer kostenlosen Beratung. Ziel dieser Beratung ist, dass eine Entscheidung getroffen wird, welche für Frauen vereinbar ist. Zwar können Paare durchaus die Entscheidung bezüglich eines Schwangerschaftsabbruches gemeinsam entscheiden. Die letztgültige Entscheidung obliegt allerdings der Frau selbst.

Was wird benötigt?

Falls vorhanden, sollte ein Blutgruppenausweis beim Schwangerschaftsabbruch mitgebracht werden. Das Arzthonorar sollte in Bar zu diesem Eingriff mitgenommen werden.

Wie hoch belaufen sich die Kosten?

Wenn der Schwangerschaftsabbruch nicht aus medizinischen Gründen erfolgt, müssen die Kosten selbst getragen werden und werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Im Schnitt kann mit einem Betrag zwischen 350 und 800 Euro gerechnet werden. In manchen Fällen muss allerdings mit zusätzlichen Kosten gerechnet werden, wenn beispielsweise eine Rhesusspritze verabreicht wird.

Fristen

Frauen ab dem 14. Lebensjahr, die einsichtig und urteilsfähig sind, können über einen Schwangerschaftsabbruch selbst entscheiden. Der Schwangerschaftsabbruch ist gesetzlich erlaubt wenn

  • dieser innerhalb der ersten drei Monate erfolgt und von einem Arzt durchgeführt wird

  • dieser durchgeführt werden muss, um eine andere medizinische Gefahr abwenden zu können

  • Gefahr besteht, dass das Kind geistig oder körperlich behindert zur Welt kommen könnte

  • durch die Schwangerschaft die werdende Mutter in Gefahr gebracht werden würde

Juristisch ist der Schwangerschaftsabbruch nur bis zur 12. oder 13. Schwangerschaftswoche möglich. Besteht allerdings Gefahr für die werdende Mutter oder wenn eine Behinderung beim Kind aufgezeigt werden kann, darf der Schwangerschaftsabbruch auch noch danach durchgeführt werden. Dies gilt vor allem bei Störungen bei den Chromosomen oder bei Fehlbildungen, welche bei Untersuchungen beim Kind gefunden wurden.

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