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Schwangerschaftsanzeichen – symptome

baby testerWenn die Periode ausbleibt, stellt sich bei vielen Frauen eine wichtige Frage – bin ich schwanger? Oftmals wird dann der Kalender aufgeschlagen, um nachzählen zu können, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist, oder nicht. Doch nicht nur das Ausbleiben der Periode kann ein Hinweis auf eine Schwangerschaft sein, denn auch andere Symptome können sich zeigen.

Typische Schwangerschaftsanzeichen und -symptome

Immer wieder prüfen zahlreiche Frauen ihren Körper, ob sich Schwangerschaftsanzeichen zeigen oder nicht. Die Gründe können sehr vielseitig sein. Mal wurde vielleicht im letzten Monat beim Geschlechtsverkehr nicht richtig aufgepasst, mal besteht schon ein sehnlicher Kinderwunsch. Es gibt eine Vielzahl an Schwangerschaftsanzeichen, welche im Nachfolgenden genauer beleuchtet werden.

Der Heißhunger

Wenn es immer wieder zu Heißhunger Attacken kommt, bei denen auch ungewöhnliche Speisekombinationen keine Seltenheit darstellen, kann dies bereits ein erster Hinweis auf eine Schwangerschaft sein. Bei Umfragen hat sich ergeben, dass mehr als 80 Prozent der Frauen dieses Schwangerschaftsanzeichen aufweisen. Der Heißhunger tritt spontan auf und zeigt sich meist in der Nacht. Mehr als die Hälfte der Frauen gibt zudem an, dass es vor allem Süßes ist, wonach ihnen lüstet. Vor allem Erdbeeren und Eiscreme stehen hierbei im Ranking weit oben. Nur etwa ein Fünftel der Schwangeren führt an, dass die Lust auf Saures und Gewürztes besteht. Allerdings kann sich nicht nur Heißhunger zeigen, sondern es können auch Ekelgefühle bei manchen Speisen und Nahrungsmitteln auftreten.

Die Übelkeit

Die Übelkeit kann eigentlich zu jeder Tageszeit auftreten. Typisch ist diese allerdings vor allem in den Morgenstunden nach dem Aufstehen. Das Schwangerschaftsanzeichen Übelkeit muss sich allerdings nicht sofort zeigen, sondern tritt in einigen Fällen erst einige Wochen nach der Befruchtung auf. Meist ist es so, dass sich die Übelkeit bereits im 2. Trimester wieder legt. Ebenso kann sich der Geruchssinn der schwangeren Frauen massiv verändern. Was einst noch angenehm gerochen hat, kann nun Ekel hervorrufen und für die schwangeren Frauen für unappetitlich und unangenehm empfunden werden.

Empfindliche und geschwollene Brüste

Oftmals sind es geschwollene und empfindliche Brüste, welche Frauen dazu bewegen, dass ein Schwangerschaftstest durchgeführt wird. Durch die Veränderung des Hormonhaushaltes verändern sich auch die Brüste der Frau. Deswegen ist die Annahme, dass geschwollene Brüste auch ein Schwangerschaftsanzeichen sind, durchaus berechtigt. Doch die Brüste nehmen nicht nur an Umfang zu. Sie werden zudem auch empfindlich gegenüber Berührungen. Auch der Warzenhof kann seine Farbe verändern.

Die Müdigkeit

Viele schwangere Frauen leiden bereits sehr früh an Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung. Vor allem in den ersten vier Schwangerschaftsmonaten sind diese Anzeichen und Symptome bei einer Schwangerschaft gegeben. Der Grund dafür ist einfach erklärt. Vor allem in den ersten Monaten ist der Körper aufgrund der neuen Anforderung ein wenig überlastet. Das heranwachsende Kind muss versorgt und die Plazenta aufgebaut werden. Für den Körper sind diese Veränderungen – sowohl die hormonellen als auch die organischen – eine schwere Belastung.

Der Harndrang

Der häufige Harndrang kann sich schon sehr früh zeigen. Viele Schwangere nehmen dieses Symptom bereits in den ersten sechs Schwangerschaftswochen wahr. Der Weg zur Toilette häuft sich, dennoch sind die Harnmengen verhältnismäßig gering. Die Harnblase kann im Schnitt zwischen 300 und 500 Milliliter Harn fassen. Dieses Fassungsvolumen wird aber in der Schwangerschaft nicht mehr vollständig erreicht. Deswegen verspüren schwangere Frauen bereits einen Harndrang, wenn die Blase nicht vollständig gefüllt ist. Zudem spielt auch das Hormon Progesteron eine wichtige Rolle, denn dieses zeigt eine entspannende Wirkung auf die glatte Muskulatur der Blase. Ebenso wird die Durchblutung der Niere angeregt, wodurch mehr Harn produziert wird. Im Laufe der Schwangerschaft drückt zudem die Plazenta auf die Blase.

Die Schmierblutung

Die Schmierblutung kann sich bereits einige Tage nach der Einnistung zeigen. Diese kann mit leichten Schmerzen im Unterleib einhergehen. Dieses Schwangerschaftsanzeichen ist zwar problemlos zu behandeln, dennoch sollte sicherheitshalber ein Gynäkologe aufgesucht werden.

Die erhöhte Basaltemperatur

Die erhöhte Basaltemperatur kann zu den sicheren Schwangerschaftsanzeichen und -symptomen gezählt werden. Dabei erhöht sich die Temperatur kurz nach dem Aufwachen. Normalerweise liegt diese zwischen 36,5 und 37 Grad. Bei einem Eisprung steigt die Temperatur um etwa 0,5 Grad an. Besteht eine Schwangerschaft sinkt diese Temperatur nicht mehr ab.

Das Ausbleiben der Periode

Es wird immer angenommen, dass dieses Schwangerschaftsanzeichen ein Garant für eine Schwangerschaft ist. Allerdings besteht hier ein Irrglaube. Die Periode kann auch dann ausbleiben, wenn zu viel Stress besteht, oder wenn der Hormonhaushalt – aus welchen Gründen auch immer – eine Veränderung erfahren hat. Zudem gibt es auch Frauen, welche auch während der Schwangerschaft ihre Regelblutung haben. Außerdem gibt es viele Frauen, die keinen regelmäßigen Zyklus haben. Sollten Sie einen regelmäßigen Zyklus haben und die Periode bleibt aus, ist ein Schwangerschaftstest oder der Besuch bei einem Gynäkologen empfehlenswert. Aber auch ein regelmäßiger Zyklus muss kein Garant dafür sein, dass die Periode immer am gleichen Tag kommt. Auch hier können Veränderungen des Hormonhaushaltes oder Stress die Verursacher für das Ausbleiben der Regelblutung sein.

Das Bauchgefühl

Viele Frauen führen an, dass sie schon sehr früh gewusst haben, dass sie schwanger sind, obwohl sich noch keine typischen Schwangerschaftsanzeichen gezeigt haben. Es gibt sogar schwangere Frauen, die genau wissen, wann die Einnistung stattgefunden hat. Allerdings sind diese Angaben laut Forschung nicht möglich. Der Körper sendet bei der Befruchtung und der Einnistung keine Signale aus. Dennoch gibt es Stimmen in der Wissenschaft, welche dieses Phänomen nicht vollständig ausschließen. Diese sind der Meinung, dass schwangere Frauen sehr wohl eine Art übersinnliche Fähigkeit ausbilden können, welche ihnen ermöglicht, dass sie bereits die Einnistung des Kindes spüren. Dennoch ist das Gefühl schwanger zu sein, noch lange keine Garantie dafür, es auch wirklich zu sein. Lieber einen Schwangerschaftstest oder einen Besuch beim Gynäkologen in Betracht ziehen.

Der positive Schwangerschaftstest

Als relativ sicheres Symptom – auch wenn dieses nicht wirklich ein Symptom darstellt – kann der Schwangerschaftstest gesehen werden. In der Regel sind Schwangerschaftstests relativ sicher. Mit einer Trefferquote von 90 bis 99 Prozent kann bei diesem Test beinahe nichts schief gehen. Allerdings können Schwangerschaftstests auch falsch positive und falsch negative Ergebnisse anzeigen. Vor allem wenn der Test zu früh durchgeführt wurde, ist das Ergebnis meist nicht als sicher anzusehen. Es gibt allerdings nun schon die sogenannten Frühtests. Bei diesen sollten Sie sich im Vorfeld allerdings informieren, ob es sich tatsächlich um einen Frühtest handelt, denn manchmal werden diese nur so deklariert. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann auch den Weg zum Gynäkologen in Betracht ziehen. Sowohl beim Gynäkologen als auch beim Schwangerschaftstest wird das hCG Hormon benötigt, welches sich nur ausbildet, wenn es zu einer Befruchtung und auch Einnistung des Eies gekommen ist.

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