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Schwangerschaftsdepression

frau mit schwangerschaftstestDie Schwangerschaftsdepression ist in vielen Bereichen immer noch ein Tabuthema. Das ist auch der Grund weswegen zahlreiche Frauen an diesem Symptom leiden und niemanden davon in Kenntnis setzen. Diese Depression kann sich bereits in der Schwangerschaft zeigen, tritt aber meist erst nach der Geburt in Erscheinung. Diese Form der Depression ist keine Seltenheit, denn etwa 10 bis 15 Prozent der Mütter leiden an ihr.

Wodurch wird die Schwangerschaftsdepression begünstigt?

Vor allem die neue Form der Beziehung stellt für viele Mütter eine neue Herausforderung dar. Die herkömmliche Zweibeziehung wird nun durch ein Baby zu einer Dreierbeziehung erweitert. Viele Frauen befürchten, dass diese Form der Beziehung eventuell nicht halten könnten. Zudem sind sie von der neuen Situation sich rund um die Uhr um ein Baby kümmern zu müssen anfänglich überfordert und denken, dass sie diesem Umstand nicht Herr werden können. Die Geburt stellt in allen Belangen eine neue Herausforderung dar und dieses Situation kann massive Einwirkungen auf die Psyche der Frau mit sich bringen.

Gibt es Risiken?

Wenn Frauen schon vor der Schwangerschaft an einer psychischen Erkrankung gelitten haben, steigt das Risiko einer Schwangerschaftsdepression an. Auch wenn Frauen bereits bei einer vorigen Geburt an einer Schwangerschaftsdepression gelitten haben, steigt das Risiko auf eine neuerliche Depression auf beinahe 60 Prozent an.

Ebenso sind Frauen einem erhöhten Risiko ausgesetzt, die kaum auf soziale oder zwischenmenschliche Unterstützung bauen können und ein geringes Selbstwertgefühl aufweisen.

Durch ausführliche Gespräche mit der Mutter können Ärzte feststellen, ob zur Behandlung der Schwangerschaftsdepression Medikamente verabreicht werden sollen oder nicht.

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